Hand und Fuß

„Du kannst mich mal an die Füße fassen“ oder wie es so schön im Plattdeutschen heißt „Klei mi an de Fööt“ bedeutet ja sinngemäß soviel wie „Leck mich am Allerwertesten“ Woher diese Redensart stammt und warum sie diese Bedeutung erlangt hat, konnte ich leider nicht ergründen. Vielleicht weil die Leute mit an die Füße fassen genauso etwas Angenehmes verbinden wie jemanden am Popo zu lecken? 😯 Das mag sein.

Früher -wie das klingt nach gerade mal zwei, zweieinhalb Jahren halbwegs barfüßigen Leben- mochte ich mir selber auch nicht an die Füße fassen. Füße waren etwas, was man im feucht-muffigen Keller versteckt, unter der Dusche scheu und schnell mitgewaschen hatte, um danach sofort wieder Socken und Hausschuhe drüberzuziehen.

Heute aber fasse ich mir gerne an die Füße und nicht nur weil sie durch das Auskosten ihrer Freiheit viel mehr Zuspruch und Pflege benötigen. Wer mich zuverlässig durch die Natur und durch Städte trägt und wer auch viele Kilometer laufend auf Aspahlt erträgt, braucht viel Zuwendung und hat sie auch verdient.

Aber nicht nur beim Eincremen und sonstiger Pflege sondern auch einfach mal so zwischendurch nehme ich inzwischen meine Füße gerne mal in die Hand. Weil es sich toll anfühlt, es Spaß macht über die Fußsohle zu streichen und mit den Zehen zu spielen. Außerdem ist mir dabei aufgefallen, dass Hand und Fuß zusammenpassen wie Yin und Yang 🙂

Deshalb: Einfach mal zwischendurch Hände und Füße zusammenbringen! Weil es gut tut 🙂

6 Kommentare zu “Hand und Fuß

  1. Lieber Voker,
    hast du mir diese Redensart nicht schon mal erklärt, weil ich sie nicht kannte? 🤔
    Jedenfalls haben wir gerade gestern im Faszientraining unseren Füssen viel Aufmerksamkeit gewidmet; ausrollen am Igelball und dann Finger von der Sohle her durch die Zehenzwischenräume stecken und Kipp- und Streckbewgungen machen. Herrlich! 😀

    Gefällt mir

    • Das kann sein, liebe Doris, auch wenn ich micht nicht daran erinnere. Aber das ist vielleicht nur dem Alter geschuldet 😛

      Ja, den Füßen kann man schon viel Gutes tun, es lohnt sich, sie haben es verdient 😎

      Liebe Grüße
      Volker

      Gefällt mir

  2. Hi,Volker !
    Irgendwie gehört es dazu, sich an die Füße zu fassen, wenn man Barfüsser ist – nicht nur zur Pflege, auch für Gymnastik und Dehnungsübungen. Die Dehnübungen, die Regenfrau beschreibt (Finger in die Zehenzwischenräume, dann Beuge- und Streckbewegungen) mache ich auch täglich. Wunderbar. Und – hat das „An-die Füße-fassen“ nicht auch etwas Sinnliches ? Die 70000 Nervenenden an den Fußsohlen nicht nur den Untergrund spüren lassen, sondern auch mal mit den Händen verwöhnen ? Ich finde schon.
    Lieben Gruß vom
    Michael.

    Gefällt mir

    • Moin Michael,

      ich muß ja zugeben, dass ich es mit Dehn- und Gymnastikübungen insgesamt nicht so habe. Allerdings komme ich bei den vier kleinen Zehen auch nicht mit den Fingern dazwischen, da sie zu eng zusammenliegen. Das nimmt dem Ganzen aber nicht das Sinnliche wenn ich meine Füße in die Hände nehme 🙂

      Liebe Grüße nach OWL
      Volker

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s