Erdbeeren und Bienenstich

Erst in meinem letzten Blogbeitrag hatte ich über ein besonderes Risiko beim Barfußlaufen berichtet. Vor Kurzem bin ich noch auf ein weiteres gestoßen, auf das man gar nicht so schnell kommt als zu den gängigen, immer wieder von interessierten Mitmenschen angesprochenden, Risiken wie z. B. Scherben oder Hundehaufen.

Ein weiteres nicht zu unterschätzendes Risiko beim Barfußlaufen ist die Gier! Jawohl die Gier. Gier läßt nämlich jede Vorsicht außer Acht und damit wird es gefährlich. Das durfte ich vor einigen Wochen schmerzlich erfahren. Schuld in diesem speziellen Fall war meine Gier nach Erdbeeren. Ich bin fanatsich nach Erdbeeren. Bei einem Besuch bei Schwiegermuttern führte mich diese Gier deshalb als einer meiner ersten Wege zu einer Blumenampel mit einer Erdbeerpflanze.

Für den Weg dorthin wählte ich natürlich nicht den harten Plattenweg, sondern lief über den Rasen, auf dem der Klee so schön blühte. Meine erdbeerverblendeten Augen sahen den blühenden Klee aber nicht und schon gar nicht die sich zahlreich daran labenden Bienen und so kam es wie es kommen mußte: Eines dieser possierlichen Tierchen fühlte sich durch meinen, im wahrsten Sinne des Wortes, Auftritt derart bedrängt, dass sie mit einem Stich zur Wehr setzte. Das rettete ihr zwar nicht das Leben, fügte mir aber erhebliche Schmerzen zu. Ich konnte mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal von einer Biene gestochen wurde und wie weh das tut.

Obwohl die Biene ganz unten gestochen hatte, wurde der Fuß bis zum Rücken hin rot, da hatte auch das sofortige Draufdrücken einer Zwiebel nichts geholfen.

Zwei Tage nach dem heimtückischen Attentat

Merke: Gier ist in allen Belangen ein negativer Charakterzug (Schande über mich) und Vorsicht gilt nicht nur an der Bahnsteigkante. Allerdings ist die Erdbeerzeit in Schwiegermutters Garten bald vorbei, da bleibt dann nur noch der Bienenstich. Aber bitte nicht am Fuß, sondern lieber auf dem Kuchenteller 😀