Stadtbummel

Hola die Waldfee, wie lange hatten Jens und ich schon keinen Stadtbummel mehr durch unser schönes Oldenburg gemacht? Irgendwie blieb der immer wieder auf der Strecke, weil, wie so häufig, fällt das, was vor der Haustür liegt, immer wieder hinten runter. Gestern aber haben wir das plötzlich sommerlich warme Wetter für einen eben solchen genutzt.

Am frühen Nachmittag sind wir in die Stadt geradelt und dann genüßlich, mit viel Zeit durch die Fußgängerzone gebummelt, die aufgrund des wunderbaren Wetters recht voll war. Für mich war es sogar der erste Barfußbummel durch meine Heimatstadt. Konkret gedrückt hatte ich mich bislang nicht davor, siehe oben, aber forciert hatte ich es halt auch nicht. Irgendwie war es für mich doch etwas anderes in Berlin oder Bielefeld barfuß rumzulaufen als in Oldenburg, wo mich recht viele kennen, u. a. auch weil ich bei einem der größten Arbeitgeber der Stadt arbeite. Inzwischen ist mein Selbstbewußtsein aber soweit gestärkt, dass es mir Schnuppe ist wer mir begegnet und wie sie reagieren. Tatsächlich begegneten mir auch eine Kollegin und ein Kollege, was mich wirklich nicht geratzt hat. Ich entwickel mich eben langsam weiter 😎

Etwas Shopping war natürlich auch dabei …

… und ohne Eisessen geht bei so einem Wetter gar nichts 😀

Spaß hatten wir offensichtlich auch 😆

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Jens staunt dabei immer wieder wenn er sieht wie die Blicke der Leute zu meinen Füßen wandern, während mir das meistens gar nicht so auffällt. Aufgefallen ist mir aber natürlich sofort, dass uns in den Schloßhöfen noch ein anderer Barfüßer begegnet ist, den ich von der Rolltreppe aus gerade noch mit der Kamera erwischt hatte, und auch dem Nachhauseweg noch einer, den wir sogar kannten. Wir werden immer mehr 😛

Es waren tollen Stunden auf freien Füßen in der Stadt. Schöner konnte ich den Tag gar nicht genießen, der aus Barfußsicht auch noch dadurch gekrönt wurde, dass mir abends auf ein paar Metern Entfernung noch kurz der Johannes begegnete. Neben mir drei weitere Barfüßer an einem Tag und das in Oldenburg, dass ist ja schon fast inflationär! 😀

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Regenwasser

Nach einem harten Barfußtag ist es ja manchmal gar nicht so einfach die Füße wieder sauber zu schrubben. Der alltägliche Schmutz kann sich schon sehr hartnäckig an den Fußsohlen festsetzen und Bürste (bzw. ein Peelinghandschuh, den ich gerne benutze) und Seife haben schwere Arbeit zu leisten um die Füße abends bettfein zu bekommen 🙂

Aber wenn es regnet reicht es vollkommen aus, etwas auf Asphalt oder gepflasterten Wegen rumzulaufen und die Füße sind wieder nahezu blitzeblank, ganz ohne Schrubben. Abends dann nur noch mit etwas Seife abspülen, fertig!

03.04.19 03

Offensichtlich ist es also kein Wunder, dass es soviel Spaß im Regen barfuß rumzulaufen, die Füße wissen einfach was ihnen gut tun. Wie weich muß das Regenwasser im Vergleich zum Leitungswasser sein, dass es so ein reinigende Wirkung hat? Da könnte man es fast bedauern, dass es nicht ständig regnet. Naja, aber auch nur fast 😆

Barfuß auf dem Fahrrad

Nun kann er kommen, der Frühling. Mir ist es endlich gelungen an meinem Fahrrad barfußfreundliche Pedale zu montieren 😀 Darauf habe ich mich schon lange gefreut nun auch barfuß fahrradfahren zu können ❗

Mit den bisherigen Pedalen war das nicht möglich. Jetzt aber kann ich auf Flipflops beim Fahrradfahren verzichten 😎 Die neuen Pedale sind wirklich angenehm und mit nem Zwanni für vergleichsweise schlankes Geld zu haben gewesen.

Über eine interessante Begegnung mit einem laufenden Barfüsser quasi auf der Nachbarschaft habe ich heute auf meinem Laufblog geschrieben. Zu lesen gibt es das hier. So klein ist die Welt 😎

Hand und Fuß

„Du kannst mich mal an die Füße fassen“ oder wie es so schön im Plattdeutschen heißt „Klei mi an de Fööt“ bedeutet ja sinngemäß soviel wie „Leck mich am Allerwertesten“ Woher diese Redensart stammt und warum sie diese Bedeutung erlangt hat, konnte ich leider nicht ergründen. Vielleicht weil die Leute mit an die Füße fassen genauso etwas Angenehmes verbinden wie jemanden am Popo zu lecken? 😯 Das mag sein.

Früher -wie das klingt nach gerade mal zwei, zweieinhalb Jahren halbwegs barfüßigen Leben- mochte ich mir selber auch nicht an die Füße fassen. Füße waren etwas, was man im feucht-muffigen Keller versteckt, unter der Dusche scheu und schnell mitgewaschen hatte, um danach sofort wieder Socken und Hausschuhe drüberzuziehen.

Heute aber fasse ich mir gerne an die Füße und nicht nur weil sie durch das Auskosten ihrer Freiheit viel mehr Zuspruch und Pflege benötigen. Wer mich zuverlässig durch die Natur und durch Städte trägt und wer auch viele Kilometer laufend auf Aspahlt erträgt, braucht viel Zuwendung und hat sie auch verdient.

Aber nicht nur beim Eincremen und sonstiger Pflege sondern auch einfach mal so zwischendurch nehme ich inzwischen meine Füße gerne mal in die Hand. Weil es sich toll anfühlt, es Spaß macht über die Fußsohle zu streichen und mit den Zehen zu spielen. Außerdem ist mir dabei aufgefallen, dass Hand und Fuß zusammenpassen wie Yin und Yang 🙂

Deshalb: Einfach mal zwischendurch Hände und Füße zusammenbringen! Weil es gut tut 🙂

Schnell raus

… in den Schnee, bevor das Ganze in wenigen Stunden in Regen übergehen soll. Im Norden muß man fix sein um den Schnee zu erleben. Da bleibt keine Zeit erst lange Hosen anzuziehen 😆

Kälter als erwartet fühlt sich der Schnee an den Füßen an und bleibt da auch noch voll dran kleben. Aber immerhin mal ein erster Eindruck 🙂

Böse Dinger

Emanuel Kant würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüßte welch böse Dinger man nach ihm benannt hat 🙂 Schon im August machte ich eine schmerzhafte Bekanntschaft mit einem dieser „Kantsteine“.

21.01.19 04

Danach hatte ich wochenlang etwas davon bis sich die ganzen bunten Farben von meinem Fuß wieder verabschiedet hatten. Einen Tag vor Heiligabend ist mir dann das gleiche Ungemach noch einmal passiert. Auf dem Wege zu einer Haustür nahm ich die Kurve zur selbigen etwas zu knapp und …. *autsch*. Zum Glück nicht ganz so schlimm und heftig wie im Sommer, aber mit dem Klingeln an der Haustür hatte ich doch zwei, drei Minuten gewartet bis das Klingeln im Fuß wieder etwas nachgelassen hatte. Immerhin herrscht jetzt zwischen linkem und rechtem Fuß Gleichstand :-/

Allerdings darf ich dann doch den kantschen Steinen nicht die Verantwortung zuschieben, hatte doch schon Muttern zu Kinderzeiten immer gesagt: „Jung, guck vor deine Füße“. Somit sind die berühmten Kantsteine wieder rehabiliert. Außerdem drängt sich mir irgendwie der Verdacht auf, dass Kant und Kantsteine auch nicht so wirklich etwas miteinander zu tun haben 😀 Wie auch immer, ich hoffe inständig, dass mir eine dritte Begegnung dieser Art erspart bleibt.

Und sonst so? Es gibt nicht viel berichtenswertes. Der Winter dümpelt bis dato so vor sich hin. Aber gerade heute morgen durfte ich dann doch mal bei – 7 ° die Autoscheiben freikratzen. Wobei sich die trockene Kälte als recht unproblematisch erweist.

Geringe Plusgrade und Nässe sind da unangenehmer. Jetzt bin ich nur noch gespannt, ob ich in den kommenden Wochen mal durch den Schnee stapfen darf 🙂

Abendspaziergang

Barfuß im Regen konnte man in diesem Jahr bislang mangels Naß von oben kaum genießen. Heute hingegen regnete es fast den ganzen Tag ohne Unterlaß. Zum Abend hin hatte ich es mir schon vor dem Fernseher gemütlich gemacht, während der Regen weiter auf die Dachfenster trommelte. Und genau dieses Klopfen der Regentropfen auf die Scheiben lockte mich noch einmal hoch vom Sofa, rein in die Regenjacke und auf zu einem schönen Abendspaziergang.

Nichts besonderes, einfach nur einen Rundgang durch die Siedlung und dabei noch ein wenig vorweihnachtliche Stimmung durch den Lichterglanz an Häusern und in Gärten einfangen. Bei 8°C wurden die Füße zwar doch recht zeitig frisch, aber allzu lange war ich ja auch nicht unterwegs. Witzigerweise waren die Pfützen, die ich mit kindlicher Freude durchlief, wieder am wärmsten, dass fällt mir in der „kalten“ Jahreszeit immer wieder auf 🙂

Nach einer knappen Dreiviertelstunde war ich auch schon wieder zurück im trauten Heim und nach dem Füßewaschen sind diese nun wieder herrlich wohl warm. Es hat sich gelohnt, dass ich mich noch einmal aufgemacht hat. Auch so ein kleiner Abendspaziergang kann ein purer Genuß sein. Es muß nicht immer das Außergewöhnliche und Großartige sein 🙂