Mittagspause

… und Sonne!

Als Außendienstler die Pause an einem schönen ruhigen Plätzchen zu genießen, dass mache ich zu gerne. Allerdings ist das zu dieser Jahreszeit nur leider nicht immer ganz einfach. Aber heute bei strahlendem Sonnenschein war es im Glashaus „Auto“ richtig schön warm. Von der Temperatur um den Gefrierpunkt und dem eisigen Ostwind im Inneren nichts zu spüren.

Auch ein kleiner Spaziergang ließ sich absolvieren. Trockenes Kopfsteinpflaster ist unter diesen Bedingungen gar nicht so unangenehm 😎 Aber im Gras, zum Teil mit Rauhreif, wird es dann doch recht frisch und meine Füße hatten nach einer knappen Viertelstunde mit dem starken Ostwind eines gemeinsam: Eiskalt 😆

Trotzdem, so macht der Winter Spaß! 😀

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Guten Rutsch

… aber bitte nicht auf baren Füßen! 😉

Mit einem kleinen Abendspaziergang verabschiede ich mich so langsam aus einem Jahr, in dem ich so viel barfuß gewesen bin, wie in meinem ganzen, bisherigen Leben noch nicht.

Es war ein aufregendes Jahr mit vielen für mich neuen Erlebnissen in Form einiger weniger Wanderungen und vieler Alltagserfahrungen.

Dabei finde ich gerade den Alltag besonders spannend. Wobei ich auch zugebe, dass ich immer wieder mal mit mir ringe, ob ich bestimmte Dinge barfuß erledigen soll/will. Barfuß auf die Post, barfuß ins Reisecenter der Deutschen Bahn, dass alles mache ich (noch) nicht immer mit Selbstverständnis und es hängt oft einwenig von der Tagesform (nicht der körperlichen, sondern der mentalen 🙂 ) ab, ob ich etwas barfuß mache oder nicht. Das ist allerdings auch ok, geht es doch schließlich nur um mich und ich muß niemand anderen etwas beweisen.

Positiv zu bewerten ist, dass ich über das Jahr so gut wie keine negativen Erfahrungen gemacht habe. Man fällt auf ohne Schuhe, aber die gar nicht so häufigen Reaktionen anderer sind eigentlich durchweg aufgeschlossen und interessiert. Ein etwas entfernterer Nachbar fand meine Barfußigkeit am Bäckertresen bei kühlem Herbstwetter „schon etwas schräg“ und eine Dame am Postschalter neben mir, der ich zuvor noch die Tür aufgehalten hatte, sagte zu der Angestellten „der will sich wohl unbedingt eine Lungenentzündung holen“. Das war es auch schon. Barfuß im Alltag fordert das Selbstbewußtsein heraus und grundsätzlich mag ich die gelegentlichen, kurzen Gespräche, die sich daraus ergeben.

Bei meinem heutigen, kleinen Spaziergang bekam ich schon etwas kalte Füße, die 3 ° fühlten sich durch den kräftigen, eisigen Wind aber auch kälter an, so dass selbst die behandschuhten Hände kalt wurden. Na, da dürfen dann auch die Füße etwas frieren. Ansonsten machen mir niedrige Temperaturen erstaunlich wenig aus.

Schaun wir mal welche Wege meine baren Füße im Jahr 2018 so gehen. Es bleibt spannend. Euch wünsche ich ein glückliches und gesundes neues Jahr!

So langsam wird`s ernst

Der Winter ist da!

Der erste Winter, in dem ich bis dato Schuhe noch nicht so wirklich vermisse 🙂 Meine bessere Hälfte bekommt schon langsam die Krise 😀

Mein Kälteempfinden ist dabei allerdings sehr unterschiedlich. Bei einem Gang zum Bäcker bei um die 0° sind mir über 1,7 km fast die Füße abgefroren, vorallem der etwas matschige Spazierweg war eiskalt. Dafür hat mir das Autofreimachen bei gleicher Temperatur nichts ausgemacht. Auf dem Weihnachtsmarkt war ich heute in meinen Leguano Aktiv mit den dünnsten Sneakersocken, die ich habe. Während der zwei Stunden auf dem Markt waren meine Füße etwas kalt, aber nicht eiskalt und gar kein Vergleich zu den kalten Füßen, die ich immer in festen Schuhen hatte, nachdem ich zuvor kurz darin geschwitzt hatte.

Gestern in der Apotheke sagte die Apothekerin zu mir „Ihr Immunsystem muß sehr gestärkt sein, wenn Sie jetzt noch barfuß unterwegs sind“. Schaun wir mal was Immunsystem und Füße im weiteren Verlauf des Winters sagen.

Der Mann in Barfuß

… hat den Tisch schon angenommen. Das bekam heute morgen unser Controller zu hören als er im Treppenhaus den beiden Herren vom Büromöbellieferanten begegnete.

Als ich um kurz nach Halbsieben auf den Parkplatz kurvte, warteten die Beiden schon und waren hocherfreut, dass schon jemand so früh zum Dienst kam. Ich fange ja gerne so früh an, dass hat neben vielen anderen auch den Vorteil, dass noch kaum Dienstbetrieb und kein Publikumsverkehr herrscht und ich so mein Büro im vierten Stock ganz entspannt barfuß entern kann.

Das bleibe ich in der Regel die meiste Zeit auch, die Kollegen haben sich inzwischen daran gewöhnt. Für Chef und Kundschaft steht die notwendige Fußbekleidung aber immer einsatzbereit unterm Schreibtisch.

Und für die beiden Herren von der Möbelfirma konnte es gegenüber meinem Kollegen aber doch gar keine leichterte Beschreibung für den Typen geben, der ihnen den Lieferschein unterschrieben hat, als „der Mann in Barfuß“ 😎

Wanderung um die Thülsfelder Talsperre

Die Thüsfelder Talsperre ist ein Stück meiner alten Heimat, das ich immer wieder gerne besuche. Allerdings war ich hier in den letzten Jahren nur noch laufend unterwegs. Mein aktueller Hang meine Schuhe beiseite zu lassen, ließ sie aber mal wieder für eine Wanderung in meinen Fokus rücken.

Ich hatte allerdings schon geglaubt, dass in diesem Jahr nicht mehr hinzukriegen. Aber am heutigen Sonntag hatte ich tatsächlich Zeit und das Wetter hat auch noch mitgespielt.

Die Natur rund um die Talsperre ist sehr vielfältig. Es gibt Wald, Moor- und Heidelandschaften. Der See selber hat für den vielen Regen, den es diesen Sommer und Herbst gegeben hat, erstaunlich wenig Wasser.

Auf mich übt die Heidelandschaft immer den größten Reiz aus, ist sie doch für unsere Region nahezu einzigartig. Heide, Kiefern, sandige Böden, dazwischen immer wieder Seitenarme der Talsperre, einfach nur traumhaft schön. Noch gibt es herbstliches Gold an den Bäumen zu sehen und der Boden ist noch angenehm warm.

Zeit hatte ich mir gelassen, zum Schauen und (wie man wohl unschwer erkennen kann) zum Fotografieren. So war ich knapp drei Stunden für die gerade mal 10,5 km unterwegs.  Wenns doch aber so schön war und überhaupt nicht kalt, nicht mal das Wasser 🙂

Blick an Weser und Hunte

Der gestrige Sonntag war ein wunderbarer, sonniger Herbsttag und nach anderen Verpflichtungen fanden meine bessere Hälfte und ich zum Glück zum späten Nachmittag noch die Zeit das schöne Wetter auszukosten. Zu erst mit einem Blick über die Weser bei Berne.

Die Weser führte ungewöhnlich viel Wasser und bot schöne Ausblicke bei klarer Luft und mit tiefblauem Wasser.

Bei dem hohen Wasserstand mußten wir natürlich auch noch an meinen Heimatfluß, die Hunte, schauen und sind an meine Lieblingslaufstrecke in den Bornhorster Wiesen vor den Toren Oldenburgs gefahren.

Hier warfen nicht nur schmalen Wolken sehr lange Schatten, sondern die Hunte nahm auch ganz langsam und seicht mit spiegelglatter Oberfläche Besitz von dem Weg, den ich sonst meistens laufend (auch das zunehmend barfuß) absolviere.

Ich spazierte den Weg entlang, wohlwissend, dass er auf dem Rückweg teilweise komplett überflutet sein würde. Jens blieb aus dem Grund auch zurück, aber ich hatte ja meine wasserdichten Füße dabei, wenn ich da einmal den Barfußdichter zitieren darf 🙂

Langsam setzte die Dämmerung ein und die Lichtstimmung war einfach phänomenal. Aber es wurde frisch und bevor das Licht ganz verschwand beendeten wir unseren kurzen Ausflug, froh ihn noch gemacht zu haben.

Die schöne und goldene Seite des Herbstes, so dürfte es gerne noch ein paar Wochen bleiben.

Urlaub, da wo man viele Barfüße sieht

Nun geht er schon wieder vorbei, mein Urlaub auf der Insel Sylt. Zwei Wochen, in denen ich so gut wie gar keine Schuhe an den Füßen hatte. Wie viele Andere übrigens auch. Nur beschränkt sich das bei denen auf das Barfußlaufen am Strand, die Schuhe in der Hand.

Ich will da gar nicht lästern, bis letztes Jahr habe ich es genauso gemacht. Bis es mir zu blöde wurde und ich schon von der Ferienwohnung barfuß losgegangen bin. Das war quasi der Anfang meiner zunehmenden Barfußmanie 😀

Jetzt war ich nach Aussage meiner besseren Hälfte schon bei der Hinfahrt der Hingucker, weil ich auch auf der Elbfähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel keine Schuhe getragen habe.

Auf Sylt hat mein barfüßiges Herumlaufen niemanden interessiert. Weder in der Westerländer Fußgängerzone noch in irgendwelchen Geschäften. Nur ab und zu gingen Blicke zu meinen baren Füßen, aber das finde ich inzwischen eher witzig 🙂 Lediglich in Restaurants habe ich der Etikette halber Schuhwerk angezogen.

Aber was mich nach Sylt zieht sind sowieso nicht die Menschen und das Shopping, sondern die Natur. Die ist für mich immer wieder ein Traum. Strand, Dünen, das unendlich weite Meer. Was will ich mehr am Meer?

Ok, das Wetter hätte gerne etwas besser sein dürfen, aber auch das ist eben Sylt. Und das ich sogar einen ausgewachsenen Sturm mit Orkanböen erleben durften, hatte ich auch noch nie.

Dem Sturm habe ich einen ausführlichen Post auf meinem Lauf-Blog gewidmet, wer Interesse daran hat, kann hier gerne mehr dazu lesen 😀

Heute abend gehts dann wieder zurück, dass ist allerdings kein Grund die Schuhe wieder anzuziehen 😀