Schnell raus

… in den Schnee, bevor das Ganze in wenigen Stunden in Regen übergehen soll. Im Norden muß man fix sein um den Schnee zu erleben. Da bleibt keine Zeit erst lange Hosen anzuziehen 😆

Kälter als erwartet fühlt sich der Schnee an den Füßen an und bleibt da auch noch voll dran kleben. Aber immerhin mal ein erster Eindruck 🙂

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Böse Dinger

Emanuel Kant würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüßte welch böse Dinger man nach ihm benannt hat 🙂 Schon im August machte ich eine schmerzhafte Bekanntschaft mit einem dieser „Kantsteine“.

21.01.19 04

Danach hatte ich wochenlang etwas davon bis sich die ganzen bunten Farben von meinem Fuß wieder verabschiedet hatten. Einen Tag vor Heiligabend ist mir dann das gleiche Ungemach noch einmal passiert. Auf dem Wege zu einer Haustür nahm ich die Kurve zur selbigen etwas zu knapp und …. *autsch*. Zum Glück nicht ganz so schlimm und heftig wie im Sommer, aber mit dem Klingeln an der Haustür hatte ich doch zwei, drei Minuten gewartet bis das Klingeln im Fuß wieder etwas nachgelassen hatte. Immerhin herrscht jetzt zwischen linkem und rechtem Fuß Gleichstand :-/

Allerdings darf ich dann doch den kantschen Steinen nicht die Verantwortung zuschieben, hatte doch schon Muttern zu Kinderzeiten immer gesagt: „Jung, guck vor deine Füße“. Somit sind die berühmten Kantsteine wieder rehabiliert. Außerdem drängt sich mir irgendwie der Verdacht auf, dass Kant und Kantsteine auch nicht so wirklich etwas miteinander zu tun haben 😀 Wie auch immer, ich hoffe inständig, dass mir eine dritte Begegnung dieser Art erspart bleibt.

Und sonst so? Es gibt nicht viel berichtenswertes. Der Winter dümpelt bis dato so vor sich hin. Aber gerade heute morgen durfte ich dann doch mal bei – 7 ° die Autoscheiben freikratzen. Wobei sich die trockene Kälte als recht unproblematisch erweist.

Geringe Plusgrade und Nässe sind da unangenehmer. Jetzt bin ich nur noch gespannt, ob ich in den kommenden Wochen mal durch den Schnee stapfen darf 🙂

Abendspaziergang

Barfuß im Regen konnte man in diesem Jahr bislang mangels Naß von oben kaum genießen. Heute hingegen regnete es fast den ganzen Tag ohne Unterlaß. Zum Abend hin hatte ich es mir schon vor dem Fernseher gemütlich gemacht, während der Regen weiter auf die Dachfenster trommelte. Und genau dieses Klopfen der Regentropfen auf die Scheiben lockte mich noch einmal hoch vom Sofa, rein in die Regenjacke und auf zu einem schönen Abendspaziergang.

Nichts besonderes, einfach nur einen Rundgang durch die Siedlung und dabei noch ein wenig vorweihnachtliche Stimmung durch den Lichterglanz an Häusern und in Gärten einfangen. Bei 8°C wurden die Füße zwar doch recht zeitig frisch, aber allzu lange war ich ja auch nicht unterwegs. Witzigerweise waren die Pfützen, die ich mit kindlicher Freude durchlief, wieder am wärmsten, dass fällt mir in der „kalten“ Jahreszeit immer wieder auf 🙂

Nach einer knappen Dreiviertelstunde war ich auch schon wieder zurück im trauten Heim und nach dem Füßewaschen sind diese nun wieder herrlich wohl warm. Es hat sich gelohnt, dass ich mich noch einmal aufgemacht hat. Auch so ein kleiner Abendspaziergang kann ein purer Genuß sein. Es muß nicht immer das Außergewöhnliche und Großartige sein 🙂

Tut gut!

17.11.18 07

Berlin tut mir immer gut. Aber es tut mir ebenso gut erneut mit Freunden barfuß unterwegs und somit für ein paar Stunden nicht alleine der Exot gewesen zu sein 😀 Und dann noch dieses Wetterchen…. sonnig, trocken und kalt, mehr kann man sich nicht wünschen.

17.11.18 01

In Gesellschaft schmeckt auch die Torte besser, erst recht unter güldenem Gewölbe mit Blick auf den Berliner Dom 🙂

So gestärkt verträgt man auch besser die schwere geschichtliche Kost der deutschen Teilung, speziell wenn sie einem von Frank, als Original-Berliner, noch durch persönliche Erfahrungen näher erläutert wird.

Ein Abend in der Henne rundete diesen schönen Tag perfekt ab …

… und nach einigen Stunden in gemütlicher Atmosphäre und u. a. dem Genuß von einigen leckeren Produkten der Preussischen Spirituosen Manufaktur ging es durch eine frostige Nacht wieder nachhause und tags darauf auch schon wieder zurück nach Oldenburg.

 

Ein Montag wie er im Buche steht

Über meinen heutigen Montag hätte man auch eine Slapstick-Komödie drehen können:

Ich hatte die Nacht grottenschlecht geschlafen und dann wollte heute morgen als erstes das Auto nicht angespringen. Also bin ich mit dem Fahrrad zur Arbeit geradelt und da ich das nicht langsam kann, kam ich dort völlig durchgeschwitzt an, weil ich viel zu warm angezogen war. Ein halbe Stunde später dran als gewöhnlich traf ich dann auch noch gleichzeitig mit der Kollegin ein, der ich absolut nicht aufs Fell gucken kann. Nachdem ich mich im Büro ausgeschwitzt hatte, wurde mir kalt, da über das Wochenende in meiner Etage die Heizung ausgefallen war. Im Büro kochte ich mir einen Tee von einer neuen Sorte, die wie Knüppel auf den Kopf schmeckte.

Meinen Ausdienst erledigte ich dann auch mit dem Fahrrad, dabei wurde mir dreimal die Vorfahrt genommen, einmal von einer Fahrradfahrerin und zweimal von Autofahrern. Ein weiterer Autofahrer versuchte mich dann an einer Verkehrsberuhigungsschikane abzudrängen. Ärger hatte ich dann auch mit dem Macker vom Pannendienst, der unhöflich war und mich stundenlang warten ließ. Als das Auto dann zum Abend wieder lief, wurde ich, als ich es wagte auf der Autobahn auch einmal die Überholspur zu benutzen, von einem Protzproleten mit dickem Schlitten mit Lichthupe bedrängt.

Da fielen dann so Kleinigkeiten wie eine beim Radfahren immer wieder rutschende Umhängetasche und ein umstürzender Handtuchständer im Bad schon gar nicht mehr ins Gewicht.

ABER: Ein Tag kann noch so Sch…e sein, es hat auch alles seine positiven Seiten. So durfte ich feststellen, dass es sich auch bei 11° noch vorzüglich in Flipflops radeln läßt und man mit dem Fahrrad schöne Wege, wie den durch das Eversten Holz, nehmen kann, die einem mit dem Auto verwehrt bleiben.

Nur die Leute halten einen mit Flipflops auf dem Rad im November wohl für noch bekloppter als wenn man barfuß läuft. Egal, man ist ja auch viel schneller wieder weg und an so einem Montag ist einem eh alles egal 😀

 

 

Strandvergnügen im Oktober

Im Oktober Sonnenbaden am Nordseestrand? Das hatte ich bislang auch noch nie! Aber sonnige 24° lockten am Sonntag einfach ans Wasser. Allerdings hat es uns in diesem Jahr, obwohl nur eine knappe Dreiviertelstunde entfernt, das erste Mal nach Hooksiel verschlagen. Zu diesem besonderen Anlaß ließ sich auch die Nordsee nicht lumpen und grüßte mit hochwasserbedingter Anwesenheit 🙂

Für die baren Füße ist es immer ein besonderes Vergnügen durch das Watt zu laufen, wenn es so schön zwischen den Zehen durchquillt und man stellenweise bis zu den Knien darin versinkt 😀

Während wir den Nachmittag genossen wurden wir von zwei charmanten FKK-Nixen angesprochen, ob wir uns an einer Unterschriftenaktion zum Erhalt des FKK-Strandes beteiligen würden. Den hatte die Gemeinde Wangerland in diesem Sommer aufgrund mangelnder Einnahmen spontan zum Naturstrand erklärt und seit dem tummelt sich da alles, vorallem aber Hundebesitzer und mit der entspannten Ruhe dort ist es vorbei 😦

Klar machten wir da mit. Die beiden hübschen Mädels informierten uns weiterhin darüber, dass wenig später eine kleine Demo in Anwesenheit der Presse geplant ist, wir bräuchten nur darauf achten wenn sich die ganzen Leute versammeln und könnten uns dazugesellen.

So haben wir es denn auch gehalten und selbst meine Digi-Cam sorgte dabei von sich aus durch Unschärfe für Diskretion 😆

14.10.18 07

Schärfer war dann das Bild in der Nordwest-Zeitung 🙂 Nachzulesen hier:

https://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/hooksiel-wiedereinrichtung-des-fkk-strands-nackt-bader-setzen-in-hooksiel-gemeinsam-ein-zeichen_a_50,2,3411395915.html

Und sogar ein kleines Video ist dabei entstanden. Wer mich darauf erkennt, bekommt beim nächsten Zusammentreffen einen Keks 😛

Tja, dass war mal ein Statement nicht nur mit nackten Füßen 😀 Achja, und drin war ich auch einmal im Wasser, aber nur ganz, ganz kurz, war doch schon etwas frisch 🙂

 

 

 

Drei Wochen Urlaub (fast) unbeschuht

Zugegeben, gerne hätte ich hier mit dem Superlativ aufgetrumpf, dass ich in meinem gerade vergangenen dreiwöchigen Urlaub komplett barfuß gewesen bin. Ganz hat es nicht geklappt, aber von den ca. 570 freien Stunden hatte vielleicht gerade mal grob geschätzte 15 oder 20 Stunden Schuhe an den Füßen. Eine ganz brauchbare Quote finde ich 😎

So erlebte ich einen Tagesausflug nach Groningen barfuß. Allerdings war das Wetter an dem Tag nicht ganz optimal. Dafür bin ich dort sogar mal einem anderen Barfüßer begegnet, der allerdings etwas mürrisch aus der Wäsche schaute 🙂

Zwei Tage später starteten mein Göttergatte und ich nach Trier zu einem Besuch bei Freunden und verbrachten schöne Tage in der Stadt, …

… an der Mosel …

… und an der Saar.

Nach Rückreise aus Trier über Amsterdam nach Oldenburg ging es dann nach einem Tag Verschnaufpause für mich alleine weiter nach Berlin. Der Marathon stand auf dem Programm. Den bin ich zwar nicht barfuß gelaufen, aber fast 😀 Andere waren da schon weiter als ich 🙂

Ansonsten ist Berlin für mich ja quasi schon der Barfuß-Normalfall 😀 Auch wenn man selbst in dieser großen Stadt kaum andere Barfüßer sieht. Dafür fällt man selber auf und es ergeben sich immer mal wieder Gespräche und Anmerkungen zum Thema 🙂

Herrliche drei Wochen waren das, bei fast durchgängig schönem Hochsommerwetter. Vielfältig und abwechselungsreich. Das ganze barfuß zu erleben war das Sahnehäubchen auf der Torte. Es tut so gut und macht soviel Spaß!