Berlin barfuß

„Dann geh doch zu Netto“, so tönt seit gefühlt ewiger Zeit die nervige Radioreklame besagten Discounters. Aber bitte nicht barfuß. Als ich nach Ankunft in Berlin erst einmal die Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen wollte, wurde ich aus „hygienschen Gründen“ aus dem Netto-Markt hinauskomplimentiert. Auch mein Argument, dass ich den Laden gar nicht so schmutzig finden würde, ließ der Mitarbeiter nicht gelten :mrgreen: Da er mich auch den Einkauf nicht beenden lassen wollte, drückte ich ihm die Tüte Milch in die Hand und ging. Dabei hatte ich lediglich beim vorherigen Einkauf bei REWE Milch und Eier vergessen und wollte diese Dinge eben noch bei Netto holen. Bei REWE hatte ich vorher sogar ein nettes Gespräch mit einer Verkäuferin über meine Barfüßigkeit. Dort war es (wie schon öfters zuvor) kein Problem.

Dieses Erlebnis schreckte mich aber nicht, denn ich traf mich an diesem verlängerten Wochenende mit Frank und Carsten. Auf die beiden bin ich in den Weiten des Internets gestoßen, weil sie genau so gern barfuß unterwegs sind wie ich. Frank, der Ur-Berliner, und Carsten aus Hamburg, der extra angereist war, kannten sich schon. Die Barfußwelt ist klein 🙂

Zu dritt machten wir Mitte und Kreuzberg auf nackten Sohlen unsicher. Für mich war es eine große Freude erstmals mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein und trotz teils mäßigen Wetters hatten wir mächtig viel Spaß.

An der Baustelle des Stadtschloßes besuchten wir die Humboldt-Box und machten uns in der Berliner Geschichte kundig. Unglaublich freundliche, kompetente und aufgeschlossene ehrenamtliche Mitarbeiter suchten das Gespräch. Eine ältere Dame nahm den Faden aus unserer Unterhaltung auf und gab Erläuterungen zur Geschichte des Stadtschloßes und der Preußischen Könige. Natürlich war auch kurz unsere Barfüßigkeit ein Thema, sehr freundlich und interessiert.

Aber die ein Stockwerk höher gelegenen Ausstellung des Humboldt-Forums „Die Welt hören“ mußten wir dann wegen unserer nackten Füße wieder verlassen. Diskussionen mit der Dame ersparten wir uns, wir hatten diese Ausstellung sowieso nur auf den Weg zur Dachterasse durchquert.

Das war aber auch die letzte negative Erfahrung des Wochenendes. Auf unseren Wegen durch Kreuzberg und am nächsten Tag durch Neukölln besuchten wir das Café „Kuchenkaiser“, die Restaurantkneipe „Henne“ und einen Inder, alles kein Problem.

Es war herrlich so unbeschwert barfuß unterwegs zu sein. Egal ob draußen, drinnen oder in der U-Bahn. Die Fußsohlen zeugten von vielen Stadtkilometern 😆

B2

Neben dem nahezu komplett unbeschuhten Wochenende war es klasse mit den beiden unkomplizierten Jungs Freundschaft geschlossen zu haben. Auch auf der Rückreise nach Oldenburg mit der Bahn verzichtete ich auf Fußbekleidung. Als ich im Hauptbahnhof auf den Zug wartete konnte das ein junger Verkäufer der Obdachlosenzeitung einfach nicht fassen und bot mir zweimal seine neuwertigen Schuhe an. Eine nette Geste von jemanden, der kaum selber etwas hat.

Barfuß in der Hauptstadt, ein langes Wochenende mit vielen, teils sehr unterschiedlichen Eindrücken und jeder Menge Spaß. Frank, Carsten und ich werden sicher nicht das letzte Mal gemeinsam auf Achse gewesen sein.

 

 

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Prima Klima

Nun ist er wohl entgültig Geschichte, der Winter 2017/2018. Hier im Nordwesten war er ausgesprochen regnerisch, insgesamt mäßig kalt, schneearm, mangels Sonne sehr dunkel und vor allen Dingen laaaaang.

Die, die sich aber am wenigsten an der Länge dieses Winters gestört haben, waren meine Füße. Wann immer es ging von Schuhwerk und vorallem Socken befreit, haben sie sich in den vergangenen Monaten ausgesprochen wohlgefühlt. Kalte Füße im Winter? Im Vergleich zu all den vorangegangenen Jahren nahezu Fehlanzeige. Das Weniger bis Gar nichts an den Füßen war auf jeden Fall ein Mehr.

In den ganzen Jahren zuvor hatte ich nämlich ein Problem, das sich mir erst nach diesem Winter so richtig erklärt. Steckten die Füße in festen Schuhen und Socken wurde ihnen erst warm, dann haben sie geschwitzt und die Socken wurden feucht bis naß. Was sich wenig deklikat anhört, sorgte dann vorallem für eins: Für kalte Füße. Der Schweiß tat das, was er eigentlich auch soll, kühlen. Aber einmal feucht/naß wurden die Füße eben kalt und das blieben sie dann auch. Häufig bekam ich die Füße erst durch Waschen mit heißem Wasser wieder warm. Das geht zuhause, aber im Job und unterwegs war Leiden angesagt. Barfuß zuhause, barfuß im Büro hingegen sorgte für das perfekte Klima an den Füßen. Selbst die Sorge, dass mir im Winter Fliesenböden zu kalt sein könnten, blieb unbegründet.

Allerdings hält man sich während des Winters ja nicht ausschließlich in Behausungen auf. Wie war es draußen? Richtig lange war ich im Winter eher selten barfuß draußen. Aber sämtliche alltäglichen Wege rund ums Haus wurden ausschließlich barfuß erledigt. Genauso wie die Fahrt zu Arbeit und der Gang ins Büro. Automobil bin ich nur und ausschließlich barfuß unterwegs. Supermärkte, Bäcker, die Post wurden in der Regel barfuß aufgesucht, das Auto wurde etliche Male barfuß vom Eis befreit. Der Weihnachtsmarkt wurde zwei Mal sockenlos in Barfußschuhen besucht, perfektes Fußklima, wie ich es noch nie erlebt hatte, inklusive.

Schnee gab es nur sehr wenig, drei Tage im Dezember, das wars. Erfahrungen konnte ich da kaum sammeln. Ein Morgen ist mir in bester Erinnerung, als ich durch den Pulverschnee zum Auto ging und vom Auto zum Bürogebäude. Das war toll und die Fassungslosigkeit eines Kollegen, der gleichzeitig mit mir ankam, unbezahlbar 😆

Ist also alles nur schön im Barfußwinter? Nicht ganz. Trockene Kälte ist wunderbar auszuhalten, kurze Wege durch strömenden Regen herrlich erfrischend. Aber was einfach unangenehm ist, ist naßkaltes Wetter und allzu kalter Wind. Naßkaltes Wetter und damit einhergehende feuchte Untergründe kühlen die Füße sehr schnell aus, ebenso wie eisige Winde. Da hatte ich auch mal auf nur knapp zwei Kilometern bei 3° eiskalte Füße.

Fazit dieses ersten Winters: Es ging erheblich besser als erwartet. Die meisten Beschränkungen der Fußfreiheit waren weniger den Temperaturen und der Witterung als viel mehr, wie bereits erwähnt, der Traute geschuldet. Bis auf einen grippalen Infekt, den aber fast die ganze Republik hatte, war ich auch nicht häufiger krank. Entgegen der öfters mal geäußerten Besorgnis hatten weder Blase noch Nieren irgendwelche Probleme mit nackten Füßen. Warum auch, sie sind ja weit weg von der immer warm gehalten Körpermitte 🙂 Sprich, der nächste Winter kann kommen. Nichtsdestotrotz möge er sich aber bitte viel, viel Zeit damit lassen 😀

 

Märzwinter auf Sylt

Nach Anreise teilweise im Schneesturm und Sandsturm auf Sylt (Impressionen gibt dazu gibt es hier und hier auf meinem Laufblog) beruhigte sich das Wetter und gestern konnten wir eine erste Wanderung um die Südspitze der Insel unternehmen. Da sich der extrem kalte Ostwind komplett gelegt hatte, störten die gerade mal ein, zwei Grad genauso wenig wie die letzten Schnee- und Eisreste und es ließ sich nach der einstündigen Umrundung des Inselendes sogar ein kleines Sonnenbad genießen und nach zwei Stunden waren wir zurück in unserer Ferienwohnung.

Heute ging es barfuß durch ein Kaufhaus, den Bahlsen-Outlet und Lidl. Meine Ma und mein Göga gucken inzwischen nicht mehr anders dabei aus. Sie witzelten sogar, dass ich zu meiner abendlichen Laufrunde Schuhe angezogen habe (wenn auch nur die Zehenbarfußschuhe). Schöne, freie Fußwelt! 😀

Unikümer

Wer in irgendeiner Weise anders ist als andere und als Barfußgeher ist man das ja nun alleine schon aufgrund der „enormen Verbreitung“ doch irgendwie, der wird sich in Berlin wohlfühlen. Nichts wäre so schräg und so außerhalb der Norm, dass es dem Berliner auch nur eine hochgezogene Augenbraue wert ist, so sagt man. Reinhard Mey hat diese Vielzahl von Unikümern in „Zwischen Kiez und Kudamm“ wunderbar besungen.

So verließ ich dann auch gedankenlos und unbekümmert meine kleine Wohnung im eh nochmal besonders multikultigen Neukölln um ein paar Dinge des tägliches Bedarfs einzukaufen. Hin- und Rückweg zusammen gerade mal ein Kilometer. Dabei war das einzig etwas Unangenehme der noch überall auf den Gehwegen liegende Splitt als Streumittel nach dem kürzlichen Wintereinbruch, aber meine Füße hatten erstaunlich wenig Probleme damit.

Schon beim Rewe an der Kasse wurde in der Schlange an der Kasse mein Vordermann auf meine Barfüßigkeit aufmerksam, goutierte sie aber durchaus positiv. Auf dem Rückweg nachhause, mitten im Wuhling eines Verkehrsknotenpunkts hörte ich dann von einem jungen, durchaus freakig wirkenden Mann so sinngemäß „Mensch Junge, keene Schuhe, paß bloß uff mit de janzen Scherben“ In dem Moment hatte ich aber eher Sorge, dass mir jemand auf die Füße tritt, denn obwohl Neukölln wahrlich nicht der reinlichste Stadtteil ist, liegen auch dort nicht überall Scherben herum. Dafür habe ich nämlich schon einigermaßen einen Blick.

An der nächsten Ampelkreuzung wurde dann eine „Dame“ mittleren Alters auf mich aufmerksam, die sich bis dahin schon lautstark mit einem Bekannten mit Migrationshintergrund unterhielt. „Kiek mal, der hat keene Schuhe an, der is verrückt“, ihr Bekannter glotzte und während ich an der Ampel die Straßenseite verwechselte, wiederholte sie das „Der is verrückt“ nocheinmal lautstark und ihr Bekannter glotze immer noch.

Ich mußte innerlich lachen, auf gerade mal 1.000 m war meine Barfüßigkeit dreimal Thema, dass schafft nicht einmal Oldenburg. Was sagt uns das? Um in Berlin aufzufallen nützt es nichts als Punker, Grufti, in Lack und Leder oder bunt tätowiert rumzulaufen, nein, es reicht einzig und alleine als „Normalo“ barfuß unterwegs zu sein 😀

Tja, so komme ich doch tatsächlich in den Genuß in Berlin aufzufallen, wer hätte das gedacht? Dabei gibts doch nirgends soviele Unikümer wie zwischen Kiez und Kudamm 😆

Kerze auf der Torte

Wenn ein Menschenkind ein Jahr alt wird ist es noch sehr klein, niedlich, unselbständig,  unbeholfen und nicht einmal in der Lage die erste Kerze auf der Torte auszupusten. Schlimmer noch, es kann noch nicht einmal von der Torte essen 🙂 Nichtsdestotrotz hat so ein kleines Wesen in den ersten 12 Monaten seines Daseins viel gelernt, viel entdeckt und mit großen staunenden Augen vielleicht nicht gleich die ganze Welt, aber so doch sein direktes Umfeld entdeckt.

Wenn ein nicht mehr ganz so kleines, weil schon knapp an die 50 heranreichendes Menschenkind auf sein erstes Jahr zurückblickt, in dem es bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Schuhe weggelassen hat, dann kann es die ein oder andere Parallele zum einjährigen Geburtstag eines neuen Erdenbürgers ziehen.

Das Klein und Niedlich lassen wir mal weg und auch das Torte essen klappt schon ganz gut 😆 Aber die Attribute „Unbeholfen“, „Lernen“, „Entdecken“ und „Staunen“, die passen schon ganz gut.

Ich arbeite die einzelne Begriffe mal der Reihe nach ab:

Unbeholfen – Der natürlichsten Sache der Welt restlos entrückt, tapere ich plötzlich barfuß durch die Welt und erschrecke erst einmal bei nahezu jedem Sinneseindruck. Es piekst, es ist naß oder kalt oder heiß, rau oder glatt oder oder oder. Plötzlich mischen da zwei Sinnesorgane mit, die bis dato ein Leben in Isolationshaft geführt haben. Sie selber und das was sich der Mensch als Verstand zuschreibt müssen damit erst einmal klar kommen.

Und damit sind wir beim

Lernen – Ich könnte auch schreiben, Urvertrauen aufbauen.  Füße können das: Auf den unterschiedlichsten Untergründen laufen, nahezu jedes Wetter aushalten, ohne sich zu verletzen und ohne sich und den ganzen Körper krank zu machen. Konkret lernen mußten und müssen sie allerdings nicht mehr bedenkenlos die Fersen auf den Boden zu rammen sondern sachte mit dem Ballen aufzusetzen. Ein Lernprozeß, der auch nach einem Jahr noch nicht restlos in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Entdecken – Bei Unbeholfen stehen sie schon, die Sinneseindrücke wie naß, kalt, heiß, rau, glatt, pieksig. Hinzu kommen noch weich, erdig, matschig usw.. Beim Gehen z. B. den Wechsel der Temperaturen von Sonne zu Schatten zu erleben, zu fühlen wie unterschiedlich Pflastersteine und Asphalt beschaffen sein können, all diese Empfindungen haben die Schuhe unterdrückt. Somit geht das Entdecken auch nahtlos über ins …

Staunen – Wow, wie toll ist es im Regen barfuß unterwegs sein zu, wie fantastisch fühlt sich frisch gefallener Pulverschnee an. Der Wind, ein Genuß. Wie unglaublich angenehm das Fußklima ist. Keine schwitzigen Füße in Schuhen mehr bedeuten auch keine kalten Füße mehr, wer hätte all das gedacht?

Ein erstes, zartes Jahr in dem ich die Welt zunehmend barfuß erkunde und die Gelegenheiten immer mehr erweitere. Ein Jahr, in dem ich mir keinerlei Verletzung zugezogen und auch keine anderweitigen Problem bekommen habe.

Der größte Gegenspieler bleibt immer noch der Kopf. Die gesellschaftlichen Konventionen sind so in mir verhaftet, dass ich es (noch) nicht über mich bringe z. B. barfuß durch die Oldenburger Fußgängerzone zu gehen, Ärzte aufzusuchen oder Freunde zu besuchen. Supermärkte, Postfilialen, Apotheken, das Reisezentrum der Deutschen Bahn oder auch mein Büro sind aber vor meinen baren Füßen meistens nicht mehr sicher, egal zu welcher Jahreszeit. Alles im Allem hängt der Freiheitsgrad meiner Füße aber immer von der Tagesform der Psyche ab. Ein Selbstverständnis hat sich da noch nicht entwickelt. Ich lasse das zu, mache mir da möglichst keinen Streß, ein knappes halbes Jahrhundert des „Normalseins“ 😉 läßt sich nicht so einfach abstreifen.

Dabei habe ich grundsätzlich noch keine schlechten Erfahrungen mit meinen Mitmenschen gemacht. Die bei weitem häufigste Reaktion ist die Nichtreaktion, gefolgt von durchaus aufgeschlossener Neugierde (mit den Standardfragen „Ist Ihnen nicht kalt?“ / „Haben Sie keine Angst vor Scherben?“) bis hin zu Blicken jeglicher Deutungsart und ganz wenigen dummen Bemerkungen. Beim Barfußlaufen (also beim Sport) wird auch häufiger mal Respekt gezollt. Achja, ein Nachbar und eine Kollegin kriegen es auch nach einem Jahr in ihren Kopf nicht rein, für die ist es immer noch ein Thema, so what …

Es gibt aber auch andere Gegenspieler. Ja, Schotter ist immer noch ätzend und wird es für mich wohl auch immer bleiben. Naß ist kein Problem, Kalt ist kein Problem, aber Nasskalt ist ein Problem, geht nicht lange. Genauso muß man ehrlicher Weise auch Kalt etwas differenzieren. Läßt sich bei strengem Frost das Auto noch mühelos barfuß freikratzen, sieht der eineinhalb Kilometer lange Weg zum Bäcker und zurück schon etwas anders aus. Insgesamt sind die natürlichen Gegenspieler aber erstaunlich wenig an der Zahl, zumal die Füße auch immer robuster und kräftiger werden.

Summa summarum war das erste Jahr ein spannendes Jahr und wie bei einem kleinen Kind die Entwicklung gerade erst beginnt, so steht auch mein barfüßiges Leben noch ganz am Anfang. Deshalb sehr langes Geschreibsel kurzer Sinn, ich werde weiter machen. Weil es sich lohnt, weil es Spaß macht, weil es ein Stück weit ein neues Lebensgefühl bedeutet 😀

 

 

Sonne!

Endlich Sonne! Endlich ein paar Tage Winterwetter wie man es sich wünscht. Klare, trockene Luft, kalt und hell. Da kann man gar nicht so viel draußen sein, wie man möchte. Gestern habe ich die Traumbedingungen aber gut ausgekostet. Erst ein kurzer barfüßiger Lauf im Moor und anschließend noch ein, wenn auch recht kurzer, Spaziergang in meinem alltäglichen Laufrevier. Vitamin D tanken, auch über die Haut an den Füßen 😀

Überhaupt bekommt den Füßen der trockene Frost gut. Da macht es auch nichts aus bei – 7° z. B. das Auto freizukratzen oder über den Parkplatz zum Büro zu gehen oder die Mülltonne an die Straße zu rumpeln. Schon erstaunlich wie selbstverständlich die Füßen das alles inzwischen hinnehmen.

Ein Jahr ist es jetzt übrigens her, dass ich angefangen habe mehr und mehr die Schuhe wegzulassen. Ein Resümee werde ich in den kommenden Tagen noch einmal extra ziehen.

 

Mittagspause

… und Sonne!

Als Außendienstler die Pause an einem schönen ruhigen Plätzchen zu genießen, dass mache ich zu gerne. Allerdings ist das zu dieser Jahreszeit nur leider nicht immer ganz einfach. Aber heute bei strahlendem Sonnenschein war es im Glashaus „Auto“ richtig schön warm. Von der Temperatur um den Gefrierpunkt und dem eisigen Ostwind im Inneren nichts zu spüren.

Auch ein kleiner Spaziergang ließ sich absolvieren. Trockenes Kopfsteinpflaster ist unter diesen Bedingungen gar nicht so unangenehm 😎 Aber im Gras, zum Teil mit Rauhreif, wird es dann doch recht frisch und meine Füße hatten nach einer knappen Viertelstunde mit dem starken Ostwind eines gemeinsam: Eiskalt 😆

Trotzdem, so macht der Winter Spaß! 😀